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Auf Quistorps Spuren

Śladami Quistorpów
Śladami Quistorpów

Touristische Route zum Gedenken an Johannes Quistorp und seinen Sohn Martin. Ihrer wohltätigen Tätigkeit verdankt Stettin u. a. die Errichtung von grünen Erholungsgebieten.

Der Initiator der Route ist der Verein Nasze Wycieczki.

  1. Jasne Błonia (ehem. Quistorp Aue)
    Jasne Błonia Park, dem Papst Johannes Paul II. gewidmet, ist ein ausgezeichneter Ort für Ruhe und Erholung: Sie können hier spazieren gehen, Rad fahren, bequem auf einer Bank oder auf dem Rasen entspannen. Er ist der Lieblingspark der Stettiner Familien, Spaziergänger und Outdoor-Sportler. Lesen Sie hier mehr...
     
  2. Allee Wojska Polskiego – Villen von „Westend“
    Das „Westend“ ist ein Stadtteil von Stettin, der nach 1873, nach der Abschaffung des Status einer Festungsstadt, gegründet wurde. Johannes Quistorp war der Begründer der räumlichen Entwicklung vom westlichen Teil des expandierenden Stettins. Er plante Straßenverbindungen von „Westend“ mit anderen Stadtteilen und den Bau eines Straßenbahndepots in der ul. Piotra Skargi.
     
  3. Das Gelände der ehemaligen Pflegeeinrichtung Bethanien
    Der Gebäudekomplex an den heutigen Straßen ul. Wawrzyniaka und ul. Mickiewicza – war einst Pflegezentrum, Krankenhaus, Waisenhaus, Diakonissenhaus und evangelische Kirche. Der gesamte Komplex wurde 1866-1929 dank Johannes und Martin Quistorp erbaut. Bis 1945 übten die Schwestern von Bethanien hier ihre Tätigkeit aus. Neben dem Gebäude in der ul. Wawrzyniaka 7a (zwischen 1900 und 1902 als Männerpflegestation erbaut) befindet sich der Friedhof, auf dem Johannes und sein Sohn Martin Quistorp mit großer Pietät beigesetzt wurden. Derzeit gibt es hier keinen Grabstein, nur einen Platz um die Kapelle herum. Auf dem Gelände von Bethanien lohnt es sich, für eine Weile anzuhalten, die JQ&Co-Zeichen (Abkürzung für Johannes Quistorp & Company) auf den Ziegelsteinen zu finden oder zu versuchen, die Symbolik der dekorativen Plafonds zu entschlüsseln.
     
  4. Jakuba Wujka Platz, Villen von „Neuwestend“
    Ein Villenviertel um den Jakuba Wujka Platz, dessen Entstehung von Johannes Quistorp initiiert, und der Gedanke von seinem Sohn Martin fortgesetzt wurde. Die Gebiete, in denen die Entwicklung des neuen Bezirks begann, befanden sich damals außerhalb der Stadtgrenzen, was sehr vorteilhaft war, da sie die Möglichkeit einer eigenständigen räumlichen Entwicklung boten. Aufgrund der Zugehörigkeit zu einer ländlichen Gemeinde unterlagen die Grundstücke auch niedrigeren Steuern. Gleichzeitig bemühte sich Quistorp darum, den Bahnhof für die Ringbahn direkt am Rande des Stadtviertels zu lokalisieren (die derzeitige Station Szczecin-Łękno in der ul. Wojska Polskiego), was den Anschluss der neuen Wohnsiedlung erleichterte.
     
  5. Die Ruinen des Quistorp-Turms im Waldpark
    Der Aussichtsturm wurde von Martin Quistorp zu Ehren seines Vaters errichtet. Er war eine der größten Attraktionen Stettins. Die Aussicht war beeindruckend, und der Turm selbst war auch von weitem sichtbar. Um ihn herum wurde ein Erholungsgebiet errichtet, das damals den Namen Eckerberger Wald erhielt.
     
  6. „Różanka” – Rosengarten
    Es ist nicht bekannt, ob Martin Quistorp seinen Anteil an der Entstehung des Rosengartens hatte, sicher ist es aber, dass der Garten ein schöner Zwischenstopp zwischen dem Arkoński Waldpark und dem Jasne Błonia Park ist. Lesen Sie hier mehr...
     
  7. Kasprowicza Park (ehem. Quistorp-Park)
    Johannes Quistorp schenkte der Stadt dieses Grundstück, mit dem Vorbehalt, es soll für immer für Erholungszwecke genutzt werden. Seit seiner Gründung war der Park eine große Attraktion. Heute ist es die größte Parkanlage in Stettin.  
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